Das Rezept für eine gesunde Gemeinde:
Römer 12,12

Gläubige der Neuapostolischen Gemeinden im Kreis Holzminden erlebten gemeinsam einen Festgottesdienst mit Apostel Helge Mutschler. In dem Gottesdienst gab uns der Apostel das Rezept für eine gesunde Gemeinde der Zukunft:Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, haltet an am Gebet. In dem Gottesdienst wirde das Sakrament der Heiligen Versiegelung gespendet und nach über 40 Jahren aktiver Mitarbeit in der Gemeinde wurde Evangelist Werner Kessler in den Ruhestand verabschiedet. 

Nach über 40-jährigem Dienst als Amtsträger in der Gemeinde Holzminden wurde am Sonntag, 9. September, Evangelist Werner Kessler in den Ruhestand verabschiedet. Apostel Helge Mutschler dankte dem Evangelisten, den er als „Urgestein der Gemeinde Holzminden“ bezeichnete, für sein „hohes Engagement“ und seinen „riesengroßen Einsatz“. Einen besonderen Dank richtete der Apostel auch an die Ehefrau des Evangelisten, Andrea Kessler, die ihren Mann stets tatkräftig unterstützt habe. 

Werner Kessler wurde am 7. Dezember 1977 zum Unterdiakon ordiniert. Am 18. November 1984 empfing er das Diakonenamt, am 8. September 1985 das Priesteramt und am 23. Januar 2011 das Evangelistenamt. Seit dem Jahr 2008 unterstützte er seine Vorsteher in der Gemeindeleitung. Zudem war er Religions- und Konfirmandenlehrer, Jugendbetreuer, Seniorenbeauftragter und Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit. In den neunziger Jahren reiste Werner Kessler als Missionar etliche Male nach Westrussland. „Eine unglaubliche Aufgabenliste“ , konstatierte der Apostel.

Dem Gottesdienst, zu dem auch die Gemeinden Eschershausen und Bodenwerder eingeladen waren, hatte der Apostel das Bibelwort Römer 12,12 zugrunde gelegt:

Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, beharrlich im Gebet.“

„Drei Rezepte für eine gesunde Gemeinde“, sagte der Apostel.

Das erste Rezept, die Hoffnung, sei auch eine Botschaft an die gesamte Christenheit: Jesus Christus kommt wieder! „Es gibt einen Herrn, dem wir nicht egal sind. Der uns sagen möchte, dass wir nicht in einer Welt leben, die in ein Nichts abdriftet und immer schlechter wird. Sondern, dass da ein Gott ist, der ein gutes Ende vorgesehen hat“, so der Apostel.

Das zweite Rezept, geduldig in Trübsal zu sein, bedeute: „Lasst uns an der Hand Gottes bleiben auch im Leid.“ Nach dem griechischen Urtext sei mit Trübsal („thlipsis“) speziell die Christenverfolgung gemeint. Auch wenn wir in unserem Land nicht wegen unseres Glaubens verfolgt würden, hätten wir doch oft das Gefühl, gegen den Strom zu schwimmen, wenn wir versuchen nach den Zehn Geboten zu leben, meinte der Apostel und appellierte an die Gemeinde, die Gebote Gottes zu halten und „in unserer Umgebung ernsthaft, echt und wahrhaftig als Christ zu leben.“ Das sei auch geduldig in Trübsal zu sein.

Das dritte Rezept sei, beharrlich im Gebet zu sein. „Der wichtigste Punkt im Gebet ist der Lobpreis Gottes“, betonte der Apostel. „Die Energiequelle einer Gemeinde ist Gott. Loben und preisen wir ihn im Gebet.“

(c) M.Br.

GD-Bericht unter: https://nacworld.net/posting/1320643/view