„Holzheim“ eine neue Gemeinde?

Nach dem Gottesdienst am Sonntag, dem 9. August 2015, fusionierten die Partnergemeinden Pforzheim-Brötzingen und Holzminden zum virtuellen „Holzheim“.

Hier die Vorgeschichte: Nach dem Internationalen Kirchentag in München kamen die jugendlichen Delegierten mit einem goldenen Schuhkarton aus der „Goldstadt Pforzheim“ in ihre Heimatgemeinde. Noch bevor der Holzmindener Vorsteher, Hirte Cornelius Brämer, in den Ruhestand trat, wollte er die neue Partnergemeinde kennenlernen. So reiste er mit seinem Vertreter, Evangelist Werner Kessler, und ihren Ehefrauen Manuela Brämer und Andrea Kessler Richtung Schwarzwald und wurden liebevoll aufgenommen.

In den Sommerferien lösten die Geschwister aus Pforzheim ihr Versprechen ein und fuhren in den Norden. Vom 7. bis 9. August gab es eine Vielzahl von Begegnungen: der Sonnenuntergangsimbiss mit den Arbeitsgruppen „Veranstaltung“ und „Partnergemeinden“, am Samstag nach dem Kaffee ein Stadtrundgang mit der „Ackerbürgerin“, ein gemeinsames Singen, eine Zukunftswerkstatt mit Geschwistern der Goldstadt (Pforzheim) und der Duftstadt (Holzminden), ein Gemeindefest, das mit Kaffee und Kuchen begann und mit einem gemeinsamen Grillen ausklang.

Am Sonntag hielt der neue Holzmindener Vorsteher, Hirte Thorsten Böker, den Gottesdienst, in dem ein gemeindeübergreifender Chor die Geschwister erfreute.

In seinen Dankesworten proklamierte der Pforzheimer Evangelist Martin Steinmetz die neue Gemeinde „Holzheim“, da ja „Pforzminden“ nicht so gut klinge. Seither tauschen sich die Geschwister regelmäßig in der WhatsApp-Gruppe Holzheim aus.

Auch im nacwolrd.net gibt es schon die „Gemeinde Holzheim“ und lädt zum Gedankenaustausch ein.

Die Vorsteher finden hoffentlich schon bald einen Termin für 2016. Dank an alle, die das „Miteinander-Wochenende“ in „Holzheim-Nord“ so freudig unterstützten.

W.K./Fotos: J.F./G.W./M.B.